ICD10 Audit

Audit ICD 10

Krankenhäuser wie Unternehmen führen ?

Ein Krankenhaus sollte nicht wie ein Unternehmen geführt werden und trotzdem geht die Finanzierung der Gesundheitspflege in diese Richtung. Der Föderale Öffentliche Dienst (FÖD) verlangt nämlich, die Budgets, die Entlassungen der Patienten sowie die Verfügbarkeit der Krankenbetten besser zu verwalten.

Dies ist viel leichter gesagt als getan, aber es geht hier um das Überleben einzelner Krankenhäuser.

Die Schwierigkeit

Allgemein gesehen ist es schwierig, sich selbst zu analysieren und zu verbessern, da es ja oft so ist, dass mit der Zeit bestimmte schlechte Gewohnheiten als ganz normal empfunden werden. Die komplexe Struktur der Krankenhäuser hilft keinesfalls bei der Suche nach den zu verbessernden Punkten.

Das Audit bringt eine andere Perspektive, die es ermöglicht, bestimmte fest verankerte Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu ändern.

Die Strategie

Wir passen unsere Strategien an die vorgefundene Lage an, da jedes Krankenhaus anders ist. Im Allgemeinen starten wir mit einer Analyse, die es uns erlaubt, eine globale Sicht der Lage zu erhalten. Auf der Grundlage dieser ersten Informationen suchen wir tiefer, um die Punkte zu finden, die verbessert werden müssen.

So ist die schlechte (nachgewiesene) Leistung einer Pflegeeinheit oft bedingt durch:

  • Eine schlechte RHM Registrierung
  • Eine eingeschränkte medizinische Dokumentation
  • Patienten, die den Dienst nicht schnell genug verlassen

 

All diese Daten werden mit Hilfe unserer Algorithmen und analytischen Werkzeuge analysiert, die es uns ermöglichen wirksame Lösungen zu entwickeln. Mit Hilfe unserer Dashboards analysieren wir anschließend die Entwicklung der Lage und passen notfalls die Strategien an.

Zusätzlich zu diesen Audit Diensten bieten wir ebenfalls Registrierung, Coaching sowie analytische Werkzeuge (Dashboards) an, die es den Krankenhäusern erlauben, ihre Krankenhausfinanzierung deutlich zu verbessern.

Die RHM/MZG-Erfassung in ICD10?

Was ist das eigentlich?
Seit zahlreichen Jahren haben die Krankenhäuser die Verpflichtung dem Föderalen Öffentlichen Dienst (FÖD) für jeden Krankenhausaufenthalt eines Patienten sehr genaue Informationen zukommen zu lassen. Die verlangten Informationen sind in 2 Kategorien eingeteilt:

  • Die Krankheiten und Symptome der hospitalisierten Patienten
  • Die Untersuchungen, Eingriffe, Behandlungen, … die während des Aufenthaltes der Patienten durchgeführt wurden

Um all diese Informationen einheitlich zu gestalten, wird das universale Klassifizierungssystem «ICD-10» benutzt. Dieser Datenkatalog führt für jede Krankheit, jedes Symptom, jede Behandlung … einen eindeutigen Code an, gemeinhin «ICD-10 Code» geannt. (Der universale Code für die Grippe ist zum Beispiel J09.X1)

Weshalb?
Die Registrierung all dieser Daten wird im Rahmen der folgenden Bereiche benötigt:

  • Die Finanzierung der Krankenhäuser
  • Die Berechnung der mittleren Aufenthaltsdauer und der infolge einer behandelten Pathologie entstandenen Kosten
  • Die Bildung einer statistischen Datenbank auf nationaler Ebene (Epidemie, Morbidität, …)
Durch wen?
Diese Informationen werden allgemein durch medizinisches Personal in das Informationssystem eingegeben. Die Krankenakte des Patienten ist buchstäblich in ICD-10 Codes übersetzt. Hierfür werden eine Kenntnis und ein detailliertes Verständnis der klinischen Terminologie und Prozeduren benötigt.

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